Die Welt der Perlen!

Die faszinierende Welt der Perlen!

Selten nur findet man ein Schmuckstück, das Perlen in ihrer sanften Schönheit übertreffen kann - ihre zeitlose Eleganz schmeichelt einfach jedem! 

Um es Ihnen leichter zu machen, die perfekte Perle bei uns zu finden, geht es heute um die verschiedenen Optionen die Sie beim Kauf haben und worauf Sie achten sollten.

Was sie vorab zu etwas Besonderem macht ist, dass anders als bei anderen natürlich vorkommenden Mineralen, wie Rubinen, Saphiren oder andere Edelsteinen, es bei der Entstehung einer Perle die Hilfe eines Lebewesens bedarf!

Jede Perlenart wächst unterschiedlich heran und weist einzigartige Eigenschaften auf. Diese werden meist von der Muschelart in der sie heranwächst bestimmt.

 

Die Ur-Perle, Akoya:

Die Akoya-Perle ist die, die Ihnen womöglich als aller erstes in den Sinn kommt, wenn Sie an Perlen denken! 

Sie stammen aus den Akoya-Austern, die, mit knapp 10 Zentimetern, als die kleinsten aller perlenproduzierenden Austern gelten. Diese Perlenart imponiert uns in den Farben Weißrosé, Silbergrau und Creme.

 

Die Entstehung einer Akoya-Perle beginnt im Sommer mit der sogenannten Implantation - hierbei werden winzige Perlmuttkügelchen gemeinsam mit dem Mantelgewebe einer Spendermuschel in die Muscheln gesetzt, die die Perle produzieren soll. Bei Mantelgewebe handelt es sich um die Haut, die den inneren Muschelkörper umgibt aber auch nach außen hin die Schale bildet. Das Perlmuttkügelchen trägt zur Formgebung der zukünftigen Perle bei und die Zellen des Mantelgewebes erlauben es der Akoya-Auster selbst Perlmutt hervorzubringen. 

Die Wachstumszeit der Akoya-Perle beträgt in etwa 10 bis 14 Monate. Ist diese verstrichen, wird diese Perlenart im Winter, wenn ihr Glänzen am Schönsten ist, geerntet. 

 

 

Die Schwarze Schönheit, Tahiti Perle:

Anfangs glaubte man über diese Perlenart, sie sei lediglich eine eingefärbte Akoya-Perle. Nachdem in den 80er Jahren jedoch bewiesen wurde, dass die schwarze Perle ein vollkommen natürlich vorkommendes Phänomen ist, galt ihr bald die ungeteilte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Dabei ist die Tahiti-Perle gar nicht komplett schwarz - vielmehr funkelt sie silbergrau, manchmal doch eher blaugrün und dann wieder aubergine bis hin zu bronzefarben.

Die Bezeichnung „schwarze Perle“ ist letztendendes lediglich das, was sie auch für Laien so unwiderstehlich geheimnisvoll wirken lässt.

Die Tahiti-Perle wird in der „Pinctada margaritifera“ gezüchtet. Einer Muschelart, die bis zu 30 Zentimeter groß und 30 Jahre alt werden kann! Trotzdem sind Perlen dieser Art, die eine Größe von 16 Millimetern überschreiten, eine Seltenheit.  

 

Die Alleskönnerin, die Süßwasserperle:

Anders als die Akoya- und Tahiti-Perle, wird die Süßwasserperle, wie ihr Name schon verrät, in Flüssen und Seen gezüchtet. Und es gibt noch weitere Unterschiede!

Bei Süßwasserperlen ist es nicht nötig, ein Kügelchen zu implantieren um das Wachstum der Perle anzuregen - es genügt ein Gewebeteil einer Spendermuschel. Bis heute gibt es für dieses Phänomen keine wissenschaftliche Erklärung! 

Mit dem Perlmuttkügelchen fällt jedoch auch das formgebende Element weg. Das bedeutet, die Süßwasserperle wird eine weniger runde und eher barocke Form aufweisen, welche Schmuckstücken einen verspielten und träumerischen Effekt verleiht.

Was ihre Farbgebung angeht, lässt sie auch nichts zu wünschen übrig. Die Süßwasserperle erhalten sie in Weißrosé, Lachsorange oder sogar Aubergine und in allen Farbnuancen dazwischen!